Nächstes Konzert

von Trollen und Feen


Sonntag, 28. Januar 2018, 17:00 Uhr
Haus der Kunst, Höhestraße 5, 51399 Burscheid

Klassik & Romantik

Samstag, 10. März 2018, 19:30 Uhr
Haus der Kunst, Höhestraße 5, 51399 Burscheid

 

Rückblick

Samstag, 24. Juni 2017, 17:00 Uhr
Haus der Kunst, Höhestraße 5, 51399 Burscheid

Olé!

Sonntag, 29. Januar 2017, 17:00 Uhr
Haus der Kunst
Höhestraße 5, 51399 Burscheid

Klassik vom Feinsten

 

Sonntag, 19. Juni 2016, 17:00 Uhr
Haus der Kunst
Höhestraße 5, 51399 Burscheid

bravissimo!

 

Sonntag, 1. Mai 2016, 18.00 Uhr
PZ des Gymnasiums Wermelskirchen
Stockhauser Str. 13, 42929 Wermelskirchen

"Frühlingsstimmen"

 

Sonntag, 31. Januar 2016, 17.00 Uhr
Haus der Kunst, Höhestraße 5, 51399 Burscheid

klasse Klassik

 

Dienstag, 22.9.2015, 20.00 Uhr
Altenberger Dom, 51519 Odenthal

„... dass der König der Ehren einziehe!“

 

Sonntag, 21. Juni 2015, 17.30 Uhr
Haus der Kunst, Höhestraße 5, 51399 Burscheid

TIERISCH GUT, ein musikalischer Zoo

 

Sonntag, 8. März 2015, 16.00 Uhr
Haus der Kunst, Höhestraße 5, 51399 Burscheid

MUSIK TUT GUT(es)

 

Samstag, 29. November 2014, 14.30 Uhr
Altenberger Dom, 51519 Odenthal

ACADEMIE im DOM

Sonntag, 15. Juni 2014, 18.00 Uhr
Haus der Kunst, Höhestraße 5, 51399 Burscheid

'swinging classics'

 

Sonntag, 1. Dezember 2013, 17.00 Uhr 
Katholische Kirche Höhestraße, 51399 Burscheid

MACHET DIE TORE WEIT

 

Sonntag, 23. Juni 2013, 17.00 Uhr
"Haus der Kunst" Höhestraße 5, 51399 Burscheid

CHOPIN & CO, Musik aus Polen

 

Sonntag, 2. Dezember 2012, 17.00 Uhr,
"Haus der Kunst" Höhestraße 5, 51399 Burscheid

W.A. Mozart, Die Entführung aus dem Serail

 

Samstag, 10. November 2012 17.00 Uhr "Haus der Kunst" Höhestraße 5, 51399 Burscheid

Feierstunde

 

Samstag, 23. Juni 2012, 14.30 Uhr,
Altenberger Dom, 51519 Odenthal

200 Jahre Academie

Samstag, 26. November 2011, 17:00 Uhr, 
"Haus der Kunst" Höhestraße 5, 51399 Burscheid

ACADEMIEKONZERT

 

CHOPIN & CO

Musik aus Polen

Eigentlich ist der Titel des nächsten Sommerkonzerts ungerecht und hochnäsig gegenüber denjenigen Komponisten, die eben nicht Chopin heißen, sondern sich in das doch recht farblose Wörtchen "& Co" quetschen müssen. Natürlich ist Chopin derjenige, den wirklich jeder kennt und dessen feinperlige Klavier-Klangsprache der Hörer sofort identifiziert. Und selbstverständlich kommen Chopin-Liebhaber bei unserem Konzert voll auf ihre Kosten: mit dem berühmten 1. Klavierkonzert, interpretiert von Boris Radulovic, und auch mit der "Polonaise A-Dur" und der Mazurka Op. 50 Nr.3 in der Orchesterbearbeitung von Alexander Glazunov.

Aber es lohnt sich, etwas genauer in das "& Co" hineinzuschauen. Zunächst steht mit Witold Lutosławski ein weiterer ganz großer polnischer Komponist auf unserem Programm: Lutosławski war der führende Vertreter einer innovativen zeitgenössischen polnischen Musik im 20. Jahrhundert. In seiner kleinen Suite (Mała suita) verwendet er traditionelle polnische Lieder und Tänze als Fundgrube für Melodien und Rhythmen und verbindet sie in einer modernen Klangsprache.

Auch Henryk Miko(Mała suitaaj Górecki blickt mit seinen "drei Stücken im alten Stil" auf die musikalische Tradition seines Landes zurück und entwickelt aus traditionellen Rhythmen und Melodien ganz neue zeitgemäße Klänge. Das gilt ebenso für die polnische Komponistin Joanna Stepalska-Spix , die seit Jahren als Flötistin Mitglied der Musicalischen Academie ist. In ihrer Auftragskomposition "ein gülden Kränzlein" nimmt sie musikalisch Bezug auf polnische Volkstänze.

Eine stilistische Ausnahme bildet der erste Satz aus der Sinfonie c-moll op. 15 von Ignacy Feliks Dobrzyński, die in ihrer Klangsprache ganz dem 19. Jahrhundert verhaftet ist.

Die Academie musiziert unter der Leitung von Wolfgang Georg

Das Konzert wird veranstaltet im Rahmen des X.FORUM OSTWEST

Eintritt: 15,- Euro
Schüler & Studenten: 8,- Euro
Kinder unter 10 Jahren: freier Eintritt
Einlass: 16.30 Uhr
Vorverkauf: Buchhandlung Hentschel, Burscheid
Schütze & Schluck, Burscheid
Kontakt

Solisten

Boris Radulovic, Pianist

Boris Radulovic, geboren 1984 in Belgrad erhielt den ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren von Smilja Todorovic und später von Prof. Olga und Aleksandar Bauer an der Musikschule "Josip Slavenski". Schon früh war Boris Radulovic Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe wie zum Beispiel beim "Brat i Sestra"-Wettbewerb St. Petersburg (1997 und 1998), Città  di Stresa, Italien (1998), Interfest-Bitola (Grand Prix 2002) sowie beim Prix D’Amadeo Jeunesse, Holland (2005) und Zlatko Grgosevic "Zagreb 2008" (Grand Prix). Darüber hinaus war er ständiger erster Preisträger bei zahlreichen serbischen Klavierwettbewerben der unterschiedlichsten Kategorien wie z. B. Kammermusik, Klavierduo und Klaviersolo.

Boris Radulovic war Stipendiat der "Ivan Petkovic"-Stiftung. In Anerkennung seiner kulturellen und schulischen Leistungen erhielt Boris Radulovic den Preis "Beogradski Andjeo", sowie den Titel "Schüler der Generationen" des serbischen Thronfolgers Aleksandar Karadjordjevic. Seit 2008 ist Boris Radulovic Stipendiat der Werner Richard- Dr. Carl Dörken Stiftung und in 2009 erhielt er den Preis mit der Konzertreihe "Best of NRW". Außerdem nahm er an vielen Internationen Meisterkursen bei u. a. Wilhelm Brons, Wolf Harden, Arbo Valdma, Wolfang und Julia Goldstein-Manz, sowie Pavel Gililov, Oxana Yablonskaya, Arnulf von Arnim und Pierre-Laurent Aimard teil.

Er konzertierte in Deutschland, Österreich, Russland, Italien, Kroatien, Niederlande, Mazedonien, Estland, Slowenien, Japan, China und Serbien und wirkte bei verschiedenen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit. Er spielte mit dem Stadtorchester Koper, dem Ruhrstadtorchester Schwerte und dem Warschauer Symphonie Orchester.

Boris Radulovic studierte seit dem Wintersemester 2004 in der Klavierklasse von Prof. Dr. h.c. Arbo Valdma an der Musikhochschule Köln. Im Juli 2009 schloss er erfolgreich sein Diplomstudium ab und setze dann sein Studium im Fach Konzertexamen bei Prof. Pierre-Laurent Aimard fort. Im Oktober 2012 schloss er sein Konzertexamenstudium bei Prof. Paulo Alvares ab.

Joanna Stepalska-Spix, Komponistin

Joanna Stepalska- Spix

geboren 1967 in Krakau/Polen

Studium

1988 – 1992 Querflötenstudium an der Musikakademie in Krakau bei Prof. B.Swiatek-Zelazny (Diplom mit Auszeichnung)
1990 - 1993Kompositionsstudium bei Prof.Dr B.Schaeffer, (Musikakademie Krakau) und Studium der Elektronischen Musik und Computermusik bei Doz. J.Patkowski, M.Choloniewski und bei den amerikanischen Fulbright-Stipendiaten R.Boulanger und R.Oaks im Studio der Elektronischen Musik der Musikakademie Krakau
1993 - 1994 Studium der Komposition und Computermusik an der Hochschule für Musik Köln (Komposition - bei Prof.J.Fritsch, Computermusik - bei Doz.K.Barlow)
1994 – 1995 Studium der Sonologie am Königlichen Konservatorium in Den Haag/NL Teilnahme an Kursen
1992 Kurs für Elektronische Musik in Warschau
1992 12. Sommerkurse für Junge Komponisten in Kazimierz Dolny
1993 Forum Junger Komponisten in Krakau
1993 Sommerkurse für Neue Musik in Krakau
1993 IV Evenings of New Music - Internationales Festival in Pressburg (Bratislava, Slovakei)
1993 Internationale Akademie für Neue Komposition in Schwaz/Tirol (Österreich
1994 48. Arbeitstagung, Institut für Neue Musik in Darmstadt
1994 37. Internationale Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt
1994 Course of algorithmic composition in Madrid/Spanien
1992 Teilnahme an Flötenkursen unter der Leitung von: Ricardo Kanji, Jean-Claude Gérard
2006 Teilnahme am Flötensymposium (Flöten-Dozententeam: Hartmut Gerhold, Peter Thalheimer, Edmund Wächter, Elisabeth Weinzierl) in Trossingen

Wettbewerbe

1988Wettbewerb für Junge Komponisten, Bielsko-Biala, Polen (Auszeichnung für die Komposition Griffe für Flöte solo)
20024th International Andrzej Panufnik Competition for Young Composers,Krakau, Polen (Komposition Die Bäche für Flöte und Streichorchester)
2004International Competition for Music Composition Women Composers, Third Edition, Venezia, Italien 2004 (Komposition Canto di Strega für Flöte solo)

Konzerttätigkeit als Flötistin und Komponistin

-

Aufführungen und Konzerte in Polen, Österreich, Deutschland, der Slovakei, den Niederlanden, Frankreich, der Ukraine und Italien.

-

Konzerte als Solistin und in Kammerensembles (u.a. Mitarbeit mit dem Ensemble Muzyka Centrum Krakau), Teilnahme am 36. Internationalen Festival Zeitgenössischer Musik Warschauer Herbst (Warszawska Jesien) - 1993

Lehrtätigkeit

1996 – 2002Lehrtätigkeit an der Musikakademie Krakau (Polen)
seit 1999Lehrtätigkeit an der Musikschule Burscheid e. V. als Lehrerin für Querflöte
seit 2012Lehrtätigkeit an der Musikschule Im Viertel in Köln als Lehrerin für Querflöte, Blockflöte, Klavier und Komposition

Mitgliedschaften

seit 1996Mitglied im ZKP (Verband Polnischer Komponisten);
1996 – 1999Gast-Mitglied bei GIMIK Initiative Musik und Informatik Köln
seit 1999Mitglied "FRAU UND MUSIK Internationaler Arbeitskreis e.V."
seit 1999 Mitglied " Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V"
1996 – 1998 Tätigkeit als Flötistin und Komponistin im KeNeM-Ensemble (Krakauer Ensemble für Neue Musik
seit 2006 Mitglied "Musicalische Academie von 1812 zu Burscheid e. V."


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